Donnerstag, 24. September 2015

Gartenrundgang im September



Schon wieder ist ein Monat um und immer noch sieht es bei mir im Obstgarten genau gleich aus....








Ein wenig Gelber vielleicht, aber die Erdhaufen liegen noch und auch die Hochbeete sind noch nicht aufgebaut. So viele Ideen (habe ich) und so wenig Zeit (hat mein Mann) dafür. Kennst Du das ?
Wahrscheinlich ist der Satz von mir: "Schaaatz, ich han no en Idee gha" - inzwischen ein rotes Tuch für ihn *hihi
















Ich versuche wirklich so viel wie möglich selbst zu machen. Ich kann inzwischen sogar schon den Draht für den Mähroboter (Er heisst Mister Mow) selbst verlegen und verlöten - stell Dir vor *lach.  Na ja wir sprechen lieber nicht über die Brandblasen an meinen Fingern. Schlussendlich habe ich eine Methode gefunden wie diese verflixten Drähte zusammenbleiben, während ich das Lötzinn darüber schmelze. Jetzt muss ich seine Mäh-App dazu noch zum Funktionieren bringen, dann würde er sogar automatisch loslegen. Bisher gehe ich halt noch raus und drücke das Knöpfli direkt an Mr Mow. Vielleicht braucht ein bisschen Aufmerksamkeit, wer weiss ?. 













Aber es gibt Arbeiten, die kann ich (aus Kraftgründen oder weil jemand zweiter Teile halten soll) nicht alleine machen kann und dann, ja dann muss ich eben auf meinen Liebsten und freie Termine in seinem Arbeitsplan warten. Das ist nicht so einfach, so dass ich dazu übergegangen bin ihm seine freien Samstage mit Gartenarbeiten via Outlook zuzubuchen *ähm na ja, er hat auch entsprechend reagiert.

Wie auch immer, meine Hochbeete stehen noch beim Händler, die Erdhaufen liegen noch, die Kürbisse habe ich alle geerntet und verwende sie momentan als Dekoration vor dem Hintereingang. Hier auf dem Land benutzt glaube ich jeder den Hintereingang, eigentlich muss ich vorne gar nicht mehr dekorieren - da kommt ja eh nur der Postbote.







Über so ein Paket habe ich mich auch sehr aufgeregt: Ich habe Blumenzwiebeln bestellt, bei einer .ch Adresse im Web. Als das Paket kam, hatten die es von Ihrem Werk direkt in Holland geliefert und somit stehe ich da mit fast nochmals so viel Zollgebühren wie die Zwiebeln gekostet haben. 
Pass auf was Du wo bestellst und schau immer zuerst noch die genauen Liefergebühren an. Ich dachte wenn da .ch steht bin ich auf der guten Seite aber danach (als ich mich beschweren wollte) habe ich in den AGB nachgelesen und da stehts: Lieferungen in die Schweiz können Mehrkosten verursachen, blabla - So ein Sch...

Die Blumenzwiebeln warten noch in ihren Körbchen aufs Versenken. Ich möchte sie im Vorgarten zwischen den Rudbeckien pflanzen und diese sind noch zum Teil am Blühen. Da kann ich dann nicht einfach mit dem Spaten dazwischen, das reut mich.



Was ist denn sonst noch so passiert bei uns ? Ich muss nachdenken....

Ah ja ein Sturm hat sämtliche Essäpfel von den Hochstämmen geschleudert und somit habe ich so zu sagen kein Lagerobst, die Äpfel vom Boden haben alle Druckstellen bekommen und werden im Lager zu faulen beginnen, somit gibt es gerade regelmässig Apfelgerichte.



Das Weisse Beet blüht wundervoll und entgegen vieler Vorurteile, dass weisse Blüten in braun verwelken, mir gefällt es. Ein weisses Beet setzt halt voraus, dass die Gärtnerin gerne schneidet und das tue ich, ausser jetzt im Herbst, da wird eh der ganze Garten nach und nach Braun. Aber sonst gilt: wenn Blüten braun werden, dann geht es schnipp-schnapp-ab. Das reut mich dann überhaupt gar nicht. Somit muss ich sagen wir hatten dieses Jahr eine gute Saison im weissen Beet.



Inzwischen blühen überall die Fetthennen, auch diese Blumen sind einfach wundervoll. Sie machen mir fast keine Arbeit. Je nach Witterung und Zustand schneide ich sie im Herbst oder im frühen Frühling, gebe im Frühling etwas Kompost dazu - Voilà der Rest passiert von ganz alleine. 











Meine Rosen hingegen, die sind dieses Jahr enorm gewachsen, aber sie haben noch nicht genug stabile Triebe, wenn die Stürme übers Land fegen, dann leiden sie und brechen zum Teil sogar ab. So dass ich letzte Woche in der Landi Bambusstäbe besorgen musste um die geplagten Teile aufzubinden - ehrlich ich habe vorher noch nie eine Blume aufgebunden oder gestäbelt, das kommt bei mir einfach nicht in die Tüte so viel Aufwand. Aber für mein Duft-Rosenbord an der Strasse - da muss ich eine Ausnahme machen. Natürlich hoffe ich, dass sich mit den Jahren die Triebe "stabilisieren". Es werden ja mehr an einer Rose und so halten sie sich vielleicht gegenseitig. Ausserdem wünsche ich mir denke ich auf den Geburtstag Gutscheine für solche Rosenpyramiden, die man einfach darüber stecken kann.







Langsam kommt die Zeit wo ich wieder mehr im Haus bin. Die Herbstdeko-Kiste ist schon wieder um einiges mehr gefüllt als die Sommerkiste und ich habe mich gefreut, alte Bekannte wieder zu sehen. Mein Herbst innen ist oft in dunkelrot und im Esszimmer natürlich orange, das liegt an der orangen Wand.

Draussen habe ich die Sonnenschirme schon gesäubert, getrocknet. Sie warten auf den Transport ins Gartenräumchen. Das Gartenbett ist auseinander geschraubt, die Bettwäsche im Lagersack und beides träumt nun auf dem alten Heuboden vom kommenden Frühling und lauen Winden und heissen Sommertagen. So wie ich das ab jetzt auch wieder mache. Nicht mehr lange und ich jammere schon über kalte Füsse, Nebel und ewigen Schnee *lach

Ich bin sehr gespannt wie das neue Kiesbeet den Winter übersteht. Da der Gärtner den Untergrund verdichtet hatte (mit so einer Rüttelplatte, der Idiot), muss ich für jede Pflanze den Kies nun grossflächig wegwischen und dann mit dem Pickel ein Loch hacken (was für ein Steiss), so liegen auch diese Blumenzwiebeln fürs Kiesbeet noch in ihren Säckchen auf dem Gartentisch, es sind dunkle Krokusse und ein paar Tulpen. Auch sie warten auf den starken Ehemann, der dann bitte für mich den Pickel schwingt.







Das gelb-orange Kiesplätzli haben wir dieses Jahr ganz fleissig genutzt. Ich bin überrascht, dass die Metallstühle eigentlich wirklich bequem sind. Meist sind wir nach den Walking-Runden (wenn der Kaffee bei mir war) dort oben gesessen und haben die Sonne genossen. Auch zum Frühstücken ist dies der ideale Platz. Sonne schon am frühen Morgen. Mittags wird es hier zu heiss, dann taugt der Platz nur noch zum Hängematten schaukeln.



Die Bepflanzung, jetzt im Herbst lässt sich echt noch aufpeppen. Leider fressen mir hier die Schnecken jeden Versuch gleich weg. Astern: 2 Nächte, Helenium: 1 Nacht, Chrysanthemen: 1 Nacht. Die Viecher opfern lieber Duzende der eigenen Art dem Schneckenkorn und lassen es sich dann trotzdem schmecken - da muss ich im Winter nochmals über die Gartenbücher und mir tolerante Spätsommerblüher raussuchen.






So sind wir durch? Ah nein, der Kräutergarten fehlt noch: 
Diesen Sommer darf wohl kein Kräutergärtner jammern. Beste Qualität in dieser Hitze und ich bin erstaunt, wie wenig Wasser ich hier verwenden musste - nämlich keins. Ich giesse meine Kräuter nicht. Wie jede Pflanze werden sie beim ausfplanzen, säen gegossen. Wenn sie sich eingewöhnt haben, dann nicht mehr. Es klappt. Ich habe eine gute Ernte gehabt. Die Teebüchsen sind voll, der Vorrat für die Salben und Heilöle ist aufgefüllt, die Tinkturen ziehen noch in den dunklen Glasflaschen vor sich her.







In einen Blumentopf ist dieser Pixi eingezogen. Er gehört meiner Tochter und noch zwei weitere Warten auf ihre Behausung in den Nachbartöpfen. Süss oder ?


Als ich vorher noch die Geranium Rozeanne gestutzt habe, bin ich auf einen Schatz gestossen:










Herbstalpenveilchen. So kurze Freude doch so filigran :-)



Was im kommenden Monat zu tun sein wird, findest Du hier : KLICK

Das wars von mir und wie geht es Dir? Ich würde mich freuen wenn Du nach Deinem Besuch bei mir einen Kommentar hinterlässt. Dieser Post geht Ende Monat noch rüber zu TABEA. Dort werde ich auch Deinen 12tel Blick besuchen, wenn Du ihn einstellst.

Danke fürs Mitkommen. Bis zum nächsen Mal

Ah ja denk daran, nächsten Freitag ist die Natur-ARt vom Oktober fällig.

Grüess Pascale


Donnerstag, 17. September 2015

Buch: Pflanzliche Urtinkturen



Pflanzen sind die Lebensgrundlage des Menschen. Sie dienen ihm nicht nur zur unmittelbaren Erhaltung seines Lebens, sondern sind ihm auch eine Quelle von Freude und Kraft. Besonders in den Heilpflanzen ist ein grosses Potenzial an Kräften verborgen, die dem Menschen in kranken und gesunden Tagen Genesung und Vitalität schenken. Diese Kräfte können in sehr unterschiedlichem Ausmass genutzt werden. Entscheidend dafür ist die Art der Verarbeitung einer Heilpflanze zu einem Arzneimittel. Urtinkturen - das sind Frischpflanzenpräparate - mit einer hohen inneren Qualität sind die idealen Mittel, um das Wesen, die Persönlichkeit einer Heilpflanze zu vermitteln. So kann mit Urtinkturen nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der seelischen Ebene gearbeitet werden.

Das vorliegende Buch stellt das Wesen von 48 bekannten Heilpflanzen auf anschauliche Weise vor. Durch das Studium des Wesens wird es dem Therapeuten oder Patienten ermöglicht, eine innere Beziehung zur Pflanze aufzunehmen, wodurch sich deren Heilkräfte in hohem Masse entfalten können.

soweit der Pressetext.

Wenn Du Dich für Heilkräuter interessierst, diese auch schon anwendest und vielleicht mehr in Richtung Tinkturen gehen möchtest, veranschaulicht Dir dieses Buch sehr gut den Weg dazu.
Was ich vorher nicht wusste:
Eine Tinktur ist ein Auszug aus getrockneten Kräutern
Eine Urtinktur ein Auszug aus frischen Kräutern

Somit mache ich schon immer Urtinkturen :-)


Thymian gegen Erkältungen

Fraunemantel gegen Krämpfe





Diese Fotos sind von mir. Im Buch findest Du Andere.


Aus den Urtinkturen kannst Du dann durch Verdünnen und Verschütteln Deine eigenen Homöopathischen Mittel herstellen. Das ist ein interessantes Gebiet finde ich. Natürlich werde ich dazu weiterlesen und forschen. Ich kann ja schliesslich auch an keiner Heilpflanze vorbeigehen die ich noch nicht im Garten habe ohne davon eine zu kaufen oder einen Steckling zu nehmen...

ISBN: 978-3-03800-601-5
Einband: Gebunden
Umfang: 104 Seiten
Gewicht: 583 g
Format: 22.5 cm x 23 cm
Autoren:



Wenn Du Dich auch für weitergehende Kräuterverarbeitung interessierst, ist dies ein gutes Werk dazu. Du kannst es direkt beim AT-Verlag  (klick) oder beim Buchhändler Deines Vertrauens bestellen.

Grüess Pascale




Donnerstag, 3. September 2015

Die Technik und ich

Gerade eben hat mich ein Mail von Carmen vom Ein Schweizer Garten erreicht.

Hey Du, warum hast Du Deinen Blog gelöscht, beziehungsweise den Namen geändert ...

Wollte ich doch gar nicht ?!
Ich wollte doch bloss das neue Banner hochladen, den Post über Natur-ART und habe dann alles gespeichert, noch etwas in den Einstellungsseiten gestöbert weil ich nicht glücklich damit bin, dass die Kommentare nicht mehr richtig angezeigt werden und dann muss es passiert sein...


Wie gesagt, die TECHNIK und ICH 
wir sind nicht die besten Freunde, wirklich nicht.

Bekannte und Freunde fragen mich zwar um Hilfe beim Computereinrichten, beim Erstellen der Websites, wenn Daten versehentlich gelöscht wurden und hoffentlich noch im Papierkorb wieder gefunden werden können.

Aber eigentlich muss ich sagen mich macht Technik nervös. Uhren stellen in meiner Gegenwart schon öfter mal ab. Armbanduhren trage ich seit Jahren keine. Das Handy ruft in meiner Jackentasche irgendwen an (auch wenn es gesperrt ist). Es kann auch sein, dass es sich einfach nicht mehr ein- und ausschalten lässt bis mein Mann es in die Hand nimmt.

Letzte Woche hat mein PC alle Fotos verloren ?! - War sicher auch meine Schuld - zum Glück hat mein Liebster mit einer regelmässigen Sicherung auf eine externe Harddisk schon mal für solche Fälle vorgesorgt gehabt.

Also hoffe ich, das war nur eines dieser Phänomene.

Nachdem ich das Banner nun nochmals geändert habe und in den Einstellungen auch nochmals alles kontrolliert und (hoffentlich ohne Caps-Lock und ohne Tipfehler) wieder "gartenkraut" eingegeben habe, bin ich wieder für Euch erreichbar...

Bitte entschuldigt die Umstände. Ich freue mich, wenn Ihr weiterhin mitlest - ehrlich hatte mir shcon Gedanken über die nur noch tröpfelnden Klicks gemacht *lach


Ah ja nicht vergessen - Natur-ART - bitte mitmachen !!!!

Liebi Grüess
Pascale
auf dem Sprung zur Arbeit