Donnerstag, 20. September 2012

Eine Ode an die Staudensonnenblume




Sie blüht seit mehr als 3 Wochen unermüdlich. Sie hat eine wundervolle Fernwirkung. Sie deckt mir diesen hässlichen (aber notwendigen Maschendrahtzaun) ab.


Sie zieht Insekten von fern und nah an. Es summt und brummt gerade gleich wie im Juni in den Wildrosen. Ich muss diese Schönheit im Frühling unbedingt nochmals ausgraben und teilen.

Einzig eine Warnung: Die Wühlmäuse liegen Sie auch. Also falls sich jemand für diese Schönheit entscheiden sollte, pflanzt sie in einen Gitterkorb.

Grüess Pascale

Sonntag, 16. September 2012

Herbstdeko für Draussen

Spät im Jahr
    von Albrecht GOES (1908-1977)

    Habt Vorrat ihr genug, ihr meine Augen,
    Für einen Winter, lang und weiß und grau?
    Nehmt noch dies Asternrot, dies weiche Lila,
    Dies späte Gelb, dies herbstlich klare Blau,

    Und nehmt den Silberglanz der großen Flüge
    Des Habichts und des Eichelhähers wahr,
    Und auch den Birnbaum nehmt, ein goldnes Gleichnis
    Des Überschwangs vom segensreichen Jahr.

    Und endlich nehmt das Lächeln und die reine
    Strahlung des schönen Menschenangesichts,
    Und alle Nacht wird herrlich euch erhellt sein
    Vom farbgen Widerschein geliebten Lichts.
Vor allem die erste Strophe kommt mir jedes Jahr im September wieder in den Sinn, wenn der Himmel so klar ist und die Farben nochmals kräftig leuchten.
Heute haben wir das milde Wetter genossen und auf der Terrasse Kränze gefertigt.







Im der Landi waren grad Saatzwiebeln zu haben, ausserdem sind die Callunas in Aktion. Also habe ich die Callunas einfach geköpft (schlimm) und einen Kranz gebunden. Die abgefrästen Pflanzen habe ich unter die Heidelbeeren eingebuddelt ;-).
Die Prinzessin hat inzwischen Ziebeln auf Draht gespiesst, welchen wir dann auch zum Ring geformt haben.





Der Callunakranz kam an den Hintereingang, einer der Zwiebelringe an den Hexenbesen. Im Korb wächst eine farblich passende Chrysantheme, eine weitere Calluna, Sempervirum und irgendso ein miniblättriges Kraut (sorry, hab das Schild schon entsorgt).


So geniesst denn diesen schönen September, da komme ja sogar ich ins schwärmen, wo ich doch sonst immer sobald es unter 20 Grad ist anfange zu jammern und klagen.

Grüess Pascale

Montag, 3. September 2012

Gartenrundgang in gelb und violett

Ein sonniger Vormittag, wer hätte das gedacht bei der Prognose. Kommt mit, ich war schnell auf einem Gartenrundgang für Euch.

Es dominieren klar die Farben weiss, gelb und violett bei mir. Natürlich gemischt mit viel grün und schon überall mit orangen Umrandungen oder versteckt im Blattgrün mit orangen Kürbissen.

















Danke, dass ihr mich begleitet habt.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche
Grüess Pascale












Sonntag, 2. September 2012

Obst-Werkstatt

Alles wird immer gleichzeitig reif oder ist das bei Euch Anders?

So nutze ich den ruhigen Sonntag (während die Herren der Familie an einem Bike-Wettkampf sind) um Obst zu verwerten.

Die Aepfel werden zu getrockneten Apfelchips und Apfelringli (mmmh fein), die Dicke entscheidet was daraus wird. Ich nehme hier den Börner-Hobel und je nach dem Thick oder Thin. Eigentlich möchte ich ja keine Werbung machen, aber das ist nun mal ein Teil, das bei mir in der Küche laufend im Einsatz ist und das seit Jahren.















Aus den Boskoop-Aepfel haben ich schon gestern eine Apfelwähe ohne Guss (-fladen, -dünne, -wie auch immer) gemacht, welche jedoch etwa sauer geraten ist. Der Sohnemann hat Zucker darüber gestreut und mit einer Tonne Schlagsahne garniert. Super kalorienarm.

Die Holunderbeeren habe ich heute (am heiligen Sonntag...) geerntet. Hat keiner was gesehen oder gesagt. Die köcheln gerade im Entsafter vor sich hin und werden anschliessend zu Holundermarmelade und zu Holundersaft (mit Zucker und Zitronen heiss eingefüllt). Die Marmelade wird immer gern aufs Brot geschmiert. Den Holundersaft gibts im Winter bei den ersten Schnupfenanzeichen. Für die Kinder mit Zimt-Zucker gewürzt für die Erwachsenen als heissen Holder auch mal mit Schnaps.



Die blauen "Urgrossmueter"-Trauben sind auch schon alle reif und fallen den Vögeln zum Opfer, darum haben wir schnell noch durchgepflückt und ich hab aus dem grössten Teil Saft gekocht. Mit Zitronensaft und wenig Süsstoff wird der heute Halb-Halb mit Sprudelwasser verdünnt getrunken. Wunderbar!



Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und geh jetzt wieder in die Küche. Wie gesagt, der Holunder köchelt im Entsafter vor sich hin und wartet der Dinge die da kommen.

Grüess Pascale