Donnerstag, 30. Juni 2016

Anti Pick

Das Mittel bei Insektenstichen, leider hilft es erst danach. Eines zur Abwehr suche ich noch.

Grüess Pascale

Mittwoch, 29. Juni 2016

Monatsrundgang Juni

Schön, dass Du da bist !

Der Regen liess nun Ende Monat etwas nach und wir konnten sogar ein paar ganz sonnige Tage geniessen. Ich hoffe sehr, dass es nun in den Sommerferien richtig Sommer wird, damit wir wieder draussen wohnen können.

Voilà das Juni-Bild

Die Rosen blühen und die ersten Sträucher sind zurückgeschnitten. Ich mag meine Spireas kugelig.
Die ersten Hortensien zeigen auch schon etwas Farbe, ich denke im kommenden Monatsblick werden sie weiss leuchten.

Der Teich ist ein wildes Gewucher. Er ist voller Molche und Teichschnecken. Dafür ist er absolut Algenfrei :-)
Das Hechtkraut zeigt bereits erste Blüten die auf dem Bild noch gar nicht richtig sichtbar sind, nächsten Monat dann...

Das Kiesbeet erfreut mich auch jeden Monat mit neuen Farbbildern. 
Wir können uns nicht daran satt sehen.
Es war absolut die richtige Entscheidung die nicht blühende Blumenwiese in ein Kiesbeet umzuwandeln. Seit Februar habe ich hier Farbtupfer.

Am violetten Weg habe ich die verblühten Storchenschnabel zurückgeschnitten, 
Bis Rozeanne nun ihre Triebe in den Weg streckt ist hier nichts mit Violett.

Die Plaza-Mojito ist auf Grund des Dauerregens nur sehr selten in Betrieb gewesen. 
Die Minzen freut das Wetter. Sie wuchern wie verrückt. 
Aber sogar hier habe ich Schnecken gefunden. 
Die Apfelminze haben die Viecher komplett abgefressen.

Das Insektenhotel wird von einer wilden Waldrebe überwuchert. 
Es ist gut besucht.

Im Kräutergarten wäre Erntezeit, wenn bloss die Sonne mal etwas länger hier bleiben würde. 
Die Kräuter müssen komplett abtrocknen bevor ich sie Ernten kann. 

Die Apothekerrose ist in voller Blüte und wird jetzt bald geplündert um daraus Rosenprodukte wie Rosen-Hydrolat, Rosen-Sirup und so zu machen. 
Die Blüten der Apothekerrose halten jeweils nur 1-2 Tage. So macht es nichts wenn ich sie für Kosmetik und zum Kochen verwende. 
Es öffnen sich gleich wieder neue Knospen. 
Sie wird noch 1-2 Wochen blühen, dann ist auch ihre Pracht vorbei.

Der Lubera-Kräutertopf ist schon das erste Mal komplett geschnitten worden. 
Er treibt bereits wieder durch

Der Blick über den Kräutergarten.

Auf der Treppe zum Beerengarten hat die Jasmina nun angefangen den Rosenbogen zu erobern. Sie scheint sich selbst auszuputzen. Umso besser.

In den Hochbeeten ist Erntezeit: Salat, Erbsen, Kohlrabi
Die Rüebli sind nicht gekommen ;-(
Die Stangen-Bohnen sind auch nicht gekommen :-(

Auf dem Bild: Erbsen Blauwschokker die Achim (Klick) im letzen Jahr vorgestellt hat. Leider sind die Erbsen nicht blau, aber ich liebe es wenn ich die Früchte in einer anderen Farbe als Grün ernten kann. So muss ich viel weniger danach suchen.

Das Rosenbeet ist in seiner vollen Pracht.
Es ist erstaunlich wie gut es sich von der Strassenbauerei vor zwei Jahren erholt hat. 
In den farbigen Blumentöpfen ist Holzwolle, damit ich Ohrwürmer ein sicheres Quartier haben und mir fleissig die Blattläuse wegnaschen.
Wenn Du solche Unterkünfte hinstellst, achte darauf, dass die Blumentopfkante Deine Rose berührt, sonst können die Ohrmüggler nicht direkt von der Pflanze in den Topf wechseln. 
Dasselbe gilt, wenn Du die Töpfe in einen Strauch oder in eine Kletterrose hängst.

Im Vorgarten (Südseite) haben die Hortensien bereits Farbe angenommen. 
Mit Wehmut nehme ich diesen Anblick jeweil in mich auf, denn er bedeutet auch, dass der Höhepunkt des Gartenjahres da ist und der Herbst bald nahen wird.
  
 
Bis dahin erfreuen wir uns an den sonnigen Momenten und seien diese noch so kurz. 
Irgendwo erscheint dann schon ein Regenbogen am Horizont.

Es blühen:
Rosen
Alle Rosen nur nicht mehr die Wildrosen
Stauden und Kräuter: 
letzte Storchenschnabel ausser Rozeanne die ist erst am Kommen
Johanniskraut, Goldmelisse, erste Bertramsgarben, Hechtkraut im Teich
Sträucher: 
Bauernjasmin (Philadelphus), letzte Pfingstrosen, Johanniskrautstrauch, erste Hortensien, 
Im Kiesbeet: 
Staudenlein, Eisenkraut, erste Blaudisteln, Thymian, Wollziest, Agastache, Storchenschnabel

Ernten:
Salate, Kohlrabi, Erbsen

Im kommenden Monat ist folgendes zu tun (klick aufs Bild)






Hier findest Du weitere sehenswerte Monatsblicke
TABEA


Grüess Pascale

Donnerstag, 23. Juni 2016

Fuchsien - Fuchsia

Stell Dir vor, nicht nur die Blüten dieser wunderschönen Pflanze sind essbar, sogar die Früchte sollen es sein - ich wäre nie von selbst darauf gekommen, sondern bin bei meinen Recherchen unter Bio-Garten darauf gestossen.


Fuchsien gehören zu den Nachtkerzengewächsen. In Europa sind sie seit dem 18. Jahrhundert als Kübelpflanzen bekannt. Sie stammen ursprünglich aus Südamerika, aus den Anden.

Anbau im Garten
Die Fuchsien mögen eine gleichmässig feuchte Erde und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Darum sollten Sie nicht an praller Sonne gezogen werden und auch an anderen heissen Plätzen öfter mal abgebraust werden.
Die Fuchsien können eine Höhe von bis zu 2 m erreichen, wenn Sie in ein gewisses Alter kommen. Sie sollten nach Bedarf mit einem Stab gegen Bruch geschützt werden. Es gibt von ihnen auch hängende Sorten.
Als Erde eigenet sich normale Topfpflanzen oder Gartenerde. Verblühte Triebe können nach und nach eingekürzt werden und treiben wieder durch. 
Fuchsien benötigen regelmässige Düngerzufuhr z.B. durch Jauchen.
Fuchsien müssen frostfrei überwintert werden. Wenn Sie dunkel überwintert werden, verlieren Sie alle Blätter. Sie treiben im Frühling wieder aus.
Es gibt einige wenige Sorten, die eine ausreichende Winterhärte für unsere Breitengrade besitzen. 



Magisches
Ich habe keine magische Anwendungen für die Fuchsien gefunden. Nur die Farbe wird immer wieder genutzt.

Heilkraft
Die Fuchsien werden zu Blütenessenzen verarbeitet. Ihnen wird eine vielfältige Wirkung zugeschrieben. Siehe hier: (klick)

Rezept
Noch habe ich es nicht ausprobiert, aber ich denke die Fuchsienfrüchte könnten wie Kapern eingelegt werden.


Grüess Pascale



Insekten in Grossaufnahme

Hummel an Beinwell

Wespe ? auf Nelke

Schwebfliege auf Beinwell



Grüess Pascale

Donnerstag, 16. Juni 2016

Kupferfelsenbirnen - Marmelade


Im August sind die Kuperfelsenbirnen reif. Am liebsten essen wir die gleich vom Strauch oder im Müesli. Aber ich habe hier auch davon ein Rezept für Euch:





Felsenbirnen und Himbeeren mit wenig Wasser aufkochen und wenn gewünscht pürieren und durch ein Sieb streichen, abkühlen lassen, Zucker und Geliermittel zugeben. Aufkochen noch sprudelnd in ausgekochte Gläser füllen.





En Guete 
 und Grüess Pascale


Mittwoch, 15. Juni 2016

Come closer! Wie nah ist nah genug ?

Heute steigen wir mal fast in die Rosen hinein.
Komm näher!



noch näher



   

Es könnte genauso gut Seide sein. 



zu nah ?
Schon fast ein Gemälde. 

Wer will jetzt noch nur von weitem schauen ?



Von Weitem würde man nicht denken, was für Schätze eine einzelne Blüte enthält.

Geniess die Regenpause, falls es bei Dir heute auch nicht tropft... 
Giessen mussten wir auf jeden Fall in diesem Jahr noch nie.

Grüess Pascale

Dienstag, 7. Juni 2016

offene Gärten in der Schweiz


Am kommenden Wochenende öffnen einige Schweizer ihre Privatgärten für Besucher.

Auf der Website 


findest Du vielleicht auch in Deiner Umgebung einen interessanten Garten zum Besuchen.

Ich freue mich natürlich wenn Du zu uns kommst!

Wir öffnen 
am Sonntag, 12.06.2016
von 10.00 bis 17.00 Uhr




Bei schönem Wetter machen wir in der grossen Schale ein Feuer und Du kannst Deine mitgebrachte Wurst selbst grillieren. 



Natürlich gibt es wie jedes Jahr etwas feines zu trinken.
Wie wäre es mit Holunderblüten-Sirup oder Rhabarber-Zitronen-Sirup?


Auf jeden Fall wünsche ich Dir ein tolles Wochenende mit vielen spannenden Eindrücken.

Die Regeln (das Kleingedruckte)

Bitte auf den Wegen bleiben.
Fotos für Privatzwecke erlaubt, andere Verwendungen bedürfen einer Bewilligung
Kinder sind willkommen, das Baumhaus hat auf eigene Gefahr geöffnet.
Hunde sind an der Leine zu führen und aus den Beeten zu halten.
Unkraut darf man jäten, muss man aber nicht *grins

Geniessen 


Grüess Pascale

Buch: Die Sprache der Kosmogramme

Für einmal schreibt der Ehemann von Pascale Gartenkraut eine Rezension, weil meine liebe Ehefrau das Buch einfach immer wieder weglegt und sich nicht näher damit befassen wollte, nachdem sie doch unbedingt mehr über diese Zeichen in den Felsen erfahren wollte... 
  • Das Grundlagenwerk zur Zeichensprache des Kosmos.
  • Die Vertiefung seiner Schule der Geomantie.
  • Wie wir mit anderen Welten kommunizieren können.
Das grosse Anliegen des Künstlers und Geomanten Marko Pogacnik ist die Förderung des Kommunikation zwischen den sichtbaren und unsichtbaren Welten, der Dialog mit Erde, Natur und Kosmos.

In diesem Buch widmet er sich erstmals ausführlich den »Kosmogrammen«. Diese energetischen Zeichen bilden eine Art universelle Sprache, die sich nicht an den rationalen Verstand wendet, sondern auf anderen Ebenen der Wahrnehmung die Verbundenheit der sichtbaren und unsichtbaren Dimensionen des Lebens kommuniziert.

Die in diesem Buch abgebildeten und kommentierten 159 Kosmogramme wurden für Erdheilungsprojekte an verschiedenen Orten weltweit entworfen und in Stein gemeisselt, um so eine mit der Akupunktur beim Menschen vergleichbare heilsame Wirkung auf Orte und Landschaften auszuüben. Zudem werden 14 Kosmogramme vorgestellt, die sich zur Anwendung im eigenen Haus, am Arbeitsplatz oder im Garten eignen und helfen können, die Lebensqualität der Räume zu erhöhen

soweit zum Pressetext.


In Erwartung, dass wir einen Einblick in die Felszeichnungen die wir auf unseren Wanderungen im Tessin gesehen hatten in den Händen halten würden, freuten wir uns auf die Lieferung dieses Titels.

Leider ist nicht immer alles so wie man es sich vorstellt. Deshalb waren wir etwas überrascht, als wir das Buch des Künstlers Marko Pogačnik in den Händen hielten. Ich habe daraufhin versucht, das Gesamtwerk unvoreingenommen zu lesen und mich mit dem Thema Geomantik, welchem der Autor auf Grund dieses Buches und anderen vom ihm veröffentlichten Bücher, einen grossen Stellenwert in seinem Schaffen einräumt, auseinanderzusetzen.

Im Grundsatz geht es um den Fluss der Energien, mit welcher unser Planet zwischendurch genau so Mühe hat wie wir Menschen, welcher zwischen verschiedenen Punkten der Erdoberfläche zu Tage tritt und welche teilweise miteinander verbunden sind. Pogačnik hat viele dieser Punkte besucht und versucht deren Signatur in der Landschaft in kurzen Essayes zu beschreiben. Er hat auch entsprechende grafische Umsetzungen von Energieflüssen gezeichnet und diese verschiedenen Symtome von fehlgeleiteten Energieströmen zugeordent. Diese Heilung der Energien wird durch entsprechende grafische Darstellungen, in Stein gehauen, umgeleitet. So zumindest habe ich das verstanden und für Leute welche sich näher mit diesen Energieformen auseinandersetzen, können die Ideen des Autors sicher eine gute Hilfestellung bieten.

Mir gefallen teilweise die Kosmogramme, welche im Buch abgebildet wurden. In der Mitte des Buches sind Fotografien von ausgestellten Kunstwerken, sowie solche welche den Künstler bei der Arbeit zeigen auf mehreren Seiten dargestellt. Mit den Erklärungen zu den Kosmogrammen kann ich weniger etwas anfangen. Es erstaunt aber beim Durchlesen, mit welchem Detailreichtum Pogačnik die Welt wahrnimmt.

ISBN: 978-3-03800-553-7
Einband: Gebunden
Umfang: 184 Seiten

Der Künster: Marko Pogacnik
geboren 1944, Künstler und Geomantie-Experte aus Slowenien. Er entwickelte anfangs der achtziger Jahre die Lithopunktur, eine Methode der energetischen Heilung von Orten und Landschaften, die er an vielen Orten weltweit praktiziert hat. Er lehrt an der Hagia Chora Schule der Geomantie. Von ihm sind 19 Bücher auf Deutsch erschienen. Slowenien trägt als Staatswappen ein von ihm entworfenes Kosmogramm.
mehr unter: www.markopogacnik.com
Falls Du Dich mit diesem Thema auseinandersetzen möchtest. Kannst Du das Buch direkt beim Buchhändler Deines Vertrauens kaufen oder beim AT-Verlag bestellen.

Grüess Arthur 

Freitag, 3. Juni 2016

Lubera Rosenzucker




Es ist Rosenzeit und sicher verbringst Du gerade viel Zeit im Garten, oder?  Um Rosenzucker herzustellen, brauchst Du nur wie üblich Deine Duftrosenblüten im Garten auszuputzen. Ein paar der Blüten knipst Du schon ab bevor es wirklich nötig ist, gleich bevor diese „zu lampen“  anfangen und nimmst diese mit in die Küche.

Ich empfehle Dir nur rote Sorten zu verwenden, da die weissen und gelben beim Trocknen eine bräunliche Farbe annehmen, welche wenig appetitanregend ist. Am besten lässt Du Deine Nase entscheiden welche Sorte Du nehmen möchtest oder Du mischt Dir ein richtiges Rosenbouquet aus Deiner kompletten Duftrosensammlung

Die Blüten werden nun gut ausgeschüttelt, so dass diese schwarzen Käferlein die sich bei mir oft in den Blüten verstecken ganz sicher alle herausfallen.  Nicht waschen, das spült die ätherischen Öle weg  und die Blüten verklumpen beim Trocknen.


Der Stempel mit dem Fruchtknoten wird abgeschnitten und zwar so weit oben, dass Du keine weissen Ansätze mehr an Deinen Blütenblättern hast denn diese könnten bitter schmecken.
Nun legst Du die Rosenblütenblätter zum Trocknen aus. Entweder auf einem sauberen Küchentuch an einem warmen Ort oder im Dörrgerät oder im Backofen bei 50 Grad ein paar Stunden bis die Blüten knistern wenn Du sie anfasst.

Die getrockneten Blütenblätter werden nun in der Küchenmaschine pulverisiert und mit dem Zucker vermischt.  Aufbewahren kannst Du den Rosenzucker in einem alten Marmeladeni-Glas. 
Wenn Du den Rosenzucker verschenken willst, sieht es sehr gut aus mit einer Schicht ganz fein gehackten Rosen und eine Schicht weissen Zucker. Ganz zum Schluss eine Schicht getrocknete zerbröselte Rosenblüten als krönenden Abschluss.


Am besten öffnest Du so ein Glas Rosenzucker wenn Dir der Herbst zum ersten Mal so richtig auf die Stimmung schlägt: 

Augen zu – Deckel auf und tief einatmen. Das Beste daran ist: Du kannst den Sommerduft danach auch noch essen oder Deinen Tee damit süssen.
Rosenzucker passt z.B. über Gebäck gestreut (versuch mal eine Apfelwähe mit Rosenzucker statt mit Zimt) oder auch in ein Müesli gerührt.

Ach ja 1-2 Esslöffel vom Rosenzucker mit etwas Olivenöl vermischt ergibt ein fein duftendes Duschpeeling ;-)

Na Lust darauf bekommen, deine blühenden Rosen zu plündern?
Keine Angst die mehrfachblühenden Rosen schieben einfach neue Blüten nach und ausputzen hättest Du sie in ein paar Tagen ja sowieso müssen.

Mit Wildrosen habe ich den Zucker bisher nicht gemacht, da mich diese zarten Blüten die nur so kurz halten einfach zum pflücken reuen und ich sie lieber mit der Nase und den Augen geniesse.

Duftrosen kannst Du hier kaufen (Klick)

Grüess Pascale