Sonntag, 28. Februar 2016

Rhabarber

Meine Güte, ich kann mich noch an unseren ersten eigenen Rhabarberstock erinnern. Er stand hier im Garten und war ein Erbstück meines Vaters. Ein riesiges Ungetüm, aber am falschen Ort…


Ich hatte ja keine Ahnung vom Gärtnern – hätte ich damals nur besser zugehört als Jugendliche, aber wer interessiert sich schon für Gartenbau bevor man einen eigenen Garten hat. Na ja ich gehörte jedenfalls sicher nicht zu dieser Sorte von Jugendlichen, ich habe meinen grünen Daumen erst später im Leben entdeckt.
So wusste ich  nicht wie ich mit diesem Riesen verfahren sollte. Internet gab es noch nicht wirklich und die alten Gartenbücher Jahrgang Urgrossmama waren mir auch keine Hilfe.
Die Pflanze war schon sehr alt und die grünen Stängel hatten bei der Ernte gewaltige Fäden, die man beim Rüsten abziehen musste. Nicht destotrotz. Ich kann eine Pflanze nicht willentlich umbringen (ich kann zwar ungeliebte Topfpflanzen über den Winter nach draussen stellen und sie erfrieren lassen* . Aber aktiv töten, da habe ich Mühe

*Ich schäme mich auch dafür und lieber schenke ich sie weiter, wenn sich jeweils an Abnehmer findet.


Also zurück zum Rhabarber: Ich konnte ihn also nicht umbringen. So habe ich gegraben mit Schaufel und Stechgabel, bis ich Knietief im Dreck stand und noch immer waren da Wurzeln. Sch…..
So musste ich eheliche Hilfe herbeiholen und mein Mann hat dem armen Kerl (dem Rhabarber) mit ein paar Pickelschlägen den Gar aus gemacht. So dachte ich jedenfalls. Aber ein abgetrenntes Teil des Stocks habe ich am neuen Ort wieder eingebuddelt, ihm gut zugeredet. Liebevoll mit Mist zugedeckt und siehe da. Er wuchs wieder.

Heute bin ich Besitzerin von zwei unterschiedlichen Rhabarber-Stöcken: Einer neueren Erdbeer-Rhabarber und noch immer des alten Erbstücks, da weiss ich die Sorte nicht, es ist eine durch und durch grüne Sorte.


Die „Erdbeer“ besticht durch ihre roten Stängel, ich mag diese schon optisch lieber als die Grünen. Auch dünkt mich, dass sie leichter zu rüsten sind.
Wir schneiden von ihm Dippstängeli, so wie man Rüebli für einen Dip rüstet und diese tunken wir dann ganz dekadent in Zucker oder in Vanillezucker um direkt davon abzubeissen.

Von den Grünen gibt  es jede Saison natürlich den Sirup mit dem Rezept vom letzten Newsletter und selbstverständlich noch Rhabarber-Wähe oder sagt man bei Euch „Rhabarber-Fladen“ so wie hier bei uns im Rheintal ? Egal wie das Ding heisst, es schmeckt.

Also Rhabarber im Garten zu haben, ist wirklich keine Kunst. Bloss vielleicht eine Platzfrage. Er benötigt schon gut einen Quadratmeter für sich ganz alleine. Ausserdem ist er ein Vielfrass und ist dankbar für eine Schaufel Kompost bevor er im Frühling austreibt. Wenn Sie noch keinen Rhabarber haben, dann können Sie diesen jetzt schon pflanzen. Im Lubera Shop habe ich gesehen, dass es  VIER Sorten im Angebot gibt, davon eine (Livingstone) die man sogar bis zum Herbst ernten darf.
Die anderen Sorten sollte man nach Juni nicht mehr beernten, da die Oxalsäure in den Stängeln zu hoch wird. Ausserdem braucht die Pflanze ihre Blätter um genug Reserven für den kommenden Winter zu bilden.
So, ich geh jetzt gleich nach draussen und  schaue unter meinen umgedrehten Blumentöpfen nach ob schon so rötliche Knospen zu sehen sind. Ich hoffe es sehr, denn dann geht die Rhabarber Ernte bald los!


Die Ernte muss dann einfach bis zum kommenden Jahr warten.

Wobei ich zugeben muss:  wir haben ein paar Stängel schon im ersten Jahr abgedreht und gedippt. Aber wirklich nur einen pro Familienmitglied!

Grüess Pascale





Donnerstag, 25. Februar 2016

Gartenrundgang im Februar

Was für ein Februar, so schön und launisch wie einst dem April vorbehalten war.

Aber der Monat ist nun überstanden.
Inkl. dem inzwischen überall bekannten Fotoabsturz im Blog und diversen technischen Pannen (alles am gleichen Tag natürlich). Drucker druckt nur noch rosa (Patronen sind aber voll), Eine Herdplatte kann nur noch volle Leistung oder nichts, alles runtergefallen.

Danke meine lieben Leser für Eure Tips, Euer Mitgefühl und Euer Verständnis dafür, dass halt noch ein paar Bilder fehlen. Weiss der Teufel warum nur ein Teil verschwunden war und der sagt es nicht.

Ich werde das Ende der Pechsträhne grad sofort in den nächsten Tagen an meinem Geburtstag feiern. 
Nein, ihr braucht gar nicht vorbeizukommen, ich habe mir einen freien Tag verdient und verbringe sicher den Morgen anderswo.
Ok gut ab dem Nachmittag gibt es dann für die übliche Meute Kaffee und Kuchen und natürlich auch einen Kübel Sekt *lach


 

Wir waren noch Skifahren und konnten am nächsten Tag im Tal schon den Frühling geniessen:



Im Kiesbeet strecken schon Iris ihre Köpfe aus dem Boden. Am einen Tag die Stengel und am zweiten schon die Blüten offen, das nenne ich mal Effizienz.



im weissen Beet blühen: Winterheckenkirsche, Schneeglöggli, Primeln und die ersten Anemomen

Im Kiesbeet und auf der Mauer blühen: Winter-Schneeball, Primeln, Krokusse in violett und die Hamamelis


Das Kiesplätzli wird schon wieder fleissig genutzt 
(den Platz selber sollte ich noch durchjäten, hier drängeln sich die Unkräuter dicht an dicht...)


Das gelbe Beet ist übersäht von Primeln und Krokussen. Die sich unter dem Tierlibaum (Kornellkirsche) ausbreiten. 


Der Tierlibaum trägt seinen Namen im Februar zu Recht. 
Die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge nutzen ihn als eine der ersten Mahlzeiten nach der Winterruhe.


Sogar die Schlüsselblumen sind hier schon offen



Das Insektenhotel wird auch schon beflogen. Die Bienen finden ihre erste Nahrung an den Winterblühenden Sträuchern, der Kornellkirsche und natürlich an den vielen Krokussen.





Im Gemüsegarten, das sind nur noch diese vier Hochbeete, 
ich lasse nach in der Gemüseproduktion *lach, 
kann ich schon den ganzen Winter über Endiviensalate, Feldsalat und Asia-Salate (Mizuma und Co) ernten. Inzwischen sind die Zwiebelhalme schon sehr lang. Es wird Zeit die letzten Endivien zu ernten und Rüebli dazwischen zu säen.




Die Tulpen in den Töpfen sind den ganzen Winter über draussen gestanden. Sie warten noch auf hübschere Übertöpfe, dann kommen Sie an ihre Standorte.
Wenn ich mich nur erinnern könnte in welchem Topf welche Sorten wachsen... Welche sind gelb ? Welche weiss oder rosa ? Das ist mal wieder typisch ich, die Schilder nicht zu beschriften.


Auch im Freiland treiben die Frühlingszwiebeln ans Licht.

Dies ist der Blick von der Plaza Mojito zum violetten Weg. 
Noch kann man sich kaum vorstellen, dass hier bald wieder violette Wolken von Geranium das Zepter übernehmen.


Am violetten Weg blüht der GELBE Hasel richtig auf. 
Du siehst ich bin nicht ganz so konsequent wie es manchmal den Eindruck macht.
Am violetten Weg blüht ausserdem auch die Hamamelis in gelb (es gibt keine violetten!!!)



Noch immer blüht der Winterschneeball und streckt seine kugeligen Blüten gegen Himmel 
und der Duft mmmmmh, ich muss gleich nochmals vorbei gehen und schnuppern !





Auch im Haus macht sich der Garten um diese Jahreszeit breit.




Sehr zum Unmut meines Allerliebsten stehen überall Anzuchttöpfe mit Tomaten, Peperoni, Auberginen und sogar schon den ersten Muskat-Kürbissen.
Sobald die Samen spriessen, werden Sie in die kühlere Waschküche umziehen, damit sie nicht zu schnell aber zu wabbelig wachsen.

Siehst Du, ich habe mich bemüht und jeden Topf mit Hilfe einer alten Wäscheklammer angeschrieben. Hoffentlich behalte ich so den Überblick.

Zum Abschluss habe ich für Dich mal eine Panorama-Aufnahme aus dem oberen Stockwerk gemacht.
Von Links nach Rechts: 
Teich, weisses Beet, Mauerblicke und Kiesbeet, Plaza Mojito, Kiesplätzli mit gelbem Beet

Dies soll mein 12tel Blick werden - das Panorama

Die Bilder sind dieses Mal 
mit dem Editor.Pho.to (online) beschriftet und zugeschnitten worden. 
Bloggertreffen sei Dank habe ich davon erfahren, 
dass ich meine Bilder so einfacher beschriften und mit Copy-Right versehen kann.
Ich muss noch etwas mit dem Zuschnitt üben, damit die Bilder wieder eine regelmässige Grösse haben, sonst bin ich eigentlich zufrieden mit dem Resultat :-).

Ich freue mich wenn Du ein paar Worte hinterlässt. 
Es ist schön zu wissen was meine Leser vom Beitrag denken. 
Grüess Pascale

Mittwoch, 24. Februar 2016

Duft-Veilchen im Garten






Liebst Du Veilchen auch so sehr wie ich? So zarte violette Blüten unter meiner Apothekerrose. Dieses Jahr haben Sie schon ab November ihre Köpfe durchs Blattgrün gesteckt und ich konnte somit schon früh im Jahr eine Narbensalbe (die stelle ich Dir im nächsten Beitrag vor) für meinen Junior herstellen.
Als wir in Frankreich im Loiretal unter anderem den Garten von Schloss Vilandry besichtig haben, gab es dort im Besucherkaffee ein Veilchenblüten-Eis gemacht aus der Viola Odorata. Es hatte natürlich diese violette Farbe und war so cremig. Genau richtig um die Kinder damit zu verführen. Schliesslich kaufen Kinder ihr Eis auch nach der Farbe.  Inzwischen mögen Sie das Eis nicht mehr so sehr: es sei zu süss. So sieht man wie sich der Geschmack mit den Jahren ändert. Aber das Erlebnis diesen Duft in der Nase zu haben und diesen einmaligen Geschmack im Mund, das hinterliess bleibende Eindrücke.
Veilchen sind in meinem Garten ganz unkompliziert. Ich habe das erste Pflänzchen, ein Duftveilchen, von einer Nachbarin geschenkt bekommen und dachte mir nicht viel bei ihrer Warnung  „auf eigene Verantwortung, die wuchern ganz schön“. Damals war ich froh um jeden Beitrag für den noch sehr kahlen Garten.



Wuchern konnten die Duft-Veilchen bei mir ganz wunderbar, da das Beet rundherum durch einen Weg abgetrennt ist. Somit habe ich hier kein Problem. Ich merke mir ihre Ausbreitungsfreude aber und setze andersfarbige Vertreter nur dort, wo sie auch genug Platz haben. Wobei sich die weissen Veilchen bei mir wirklich nur sehr langsam verbreiten. Da hätte ich gerne sie würden es schneller tun.
Die Duftveilchen bevorzugen den Schatten unter Bäumen oder Sträuchern. Sie wachsen also sowieso dort wo sich viele andere Pflanzen (abgesehen von den Zwiebelblumen) oft nicht mehr so wohl fühlen.
Was will ich mehr. Ich habe Blüten schon im frühen Frühling, im Sommer eine schöne dunkelgrüne Blattstrucktur mit diesen Herzförmigen Blättchen und meistens im Herbst nochmals einzelne Blüten die wie Schmetterlinge nur wenig über den Blättern thronen. Dazu ein Duft- mmmmh.


Ihre Verwandten die Viola-Tricoloris sind genau so hübsch anzusehen, ihnen fehlt aber der einprägende Duft.  Sie werden in der Heilkunde genauso wie die Violoa Odorata benutzt und sind ebenfalls essbar.  Über einen Frühlingssalat gestreut sehen diese Feld-Stiefmütterchen zauberhaft aus, oder in eine Kräuterbutter verarbeitet ergeben sie tolle Farbtupfer. Da sie nicht den typischen Veilchenduft haben, verwende ich für pikante Speisen eher sie als das Duftveilchen.



Eigentlich ist es schon fast Zeit um wieder Eis zu machen. Ja ich glaube bevor der Sommer kommt gibt es aus den Veilchen nicht nur Narbensalbe sondern auch mal wieder Veilcheneis und jetzt gehe ich raus und zupfe mir noch ein paar Blüten für den Salat fürs Mittagessen. Natürlich werde ich sie in einem separaten Schüsseli anrichten. Bald habe ich eine Salatbar statt einem gemischten Salat. Die eine mag keine Zwiebeln, der andere keine Blüten und der dritte keine Sonnenblumenkerne.  Was macht man nicht alles für die Familie J.

Grüess Pascale

Dienstag, 23. Februar 2016

Wenn plötzlich fast ALLE Fotos im Blog weg sind

Heute habe ich eigentlich einen freien Tag. Das heisst dann ausgedeutsch soviel wie:
Aufräumen, Abstauben, Kochen, Wäsche fertig machen - den ganzen Haushaltskram halt.

Doch am Vormittag kam ein Kommentar in den Posteingang vom Gartenkraut-Mail.

Es sind keine Fotos zu sehen nur Platzhalter  !!!!

Was ist passiert ? Aha, ich erinnere mich. Ich habe gestern Abend das Picasa hier auf meiner Festplatte aufgeräumt und die alten Gartenkrautfotos alle gemeinsam unter einem gesammelten Ordner gespeichert.

Nun scheint es so, dass diese wirklich schnelle Aktion (das hat mich nur ein paar Klicks gekostet) dem Blog fast das Leben gekostet hat.

Die Fotos werden scheinbar automatisch wieder auf dem PICASA im Internet gesichert und zwar nur noch im neuen Ordner.

Das Blogger-Programm sucht aber das Foto am alten Ort und da ist es nicht mehr.

Was das nun bedeutet ?
Na ja ich dachte mir, wenn ich die Ordner bei mir auf der Festplatte einfach wieder herstelle und neu uploade hätte sich das Problem erledigt. - Falsch gedacht.

In jeden einzelne Post müssen die Fotos neu eingelesen werden
"Knurren, Toben und Herumschreien hat nichts gebracht".
Ich muss da durch!

Also merke Dir:
Verschiebe NIE, NIE, NIE 
irgendwelche Picasa Ordner, oder lösche dort Fotos 

Das kostet Dich unendlich Zeit um im Blog alles wieder einigermassen zu richten.

Gerade überlege ich mir den ganzen Scheiss einfach hinzuschmeissen und das Gartenkraut einfach Gartenkraut sein zu lassen.

Du wirst Geduld mit mir haben müssen, ich kann den gesamten Blog nicht an einem Tag flicken. Gerade bin ich im November 2015 angekommen.

Ob ich die alten Artikel einfach lösche ???

Wie auch immer, Danke fürs Warten.

Ha: ich bin jetzt schon am Mai und siehe da - diese Fotos sind noch da. Wie geht denn sowas ? Ich suche jetzt nicht weiter. Wenn Du in meinem Blog auf einen Post mit Platzhaltern statt Bildern stösst: Bitte, bitte, bitte schreib mir und ich suche die passenden Fotos :-)

Schaaatz die Pizza fürs Nachtessen brauchen wir nun doch nicht ;-),

Ich nehm eine Tafel Schoggi und schmeiss mich mit Alex's Buch aufs Sofa. Einen heissen Tee nehme ich nicht mit, bei meinem heutigen Tag verbrühe ich mich sonst noch *grrrrr

Grüess Pascale

Montag, 22. Februar 2016

Bloggertreffen am Bodensee

Ohne viele Worte nehme ich Dich mit an unser Bloggertreffen vom Freitag 
in der Station-Einzigartig am Bodensee




Wir haben geschwatzt und uns ausgetauscht 
und 
geschwatzt und technische Vorgehensweisen geklärt 
und 
geschwatzt und Kuchen gegessen 
und 
geschwatzt und Tee und Kaffee getrunken 
und 
 geschwatzt, geschwatzt, geschwatzt

(So, dass ich dann die HV des Turnvereins die natürlich am gleichen Tag stattfinden musste, grad noch rechtzeitig erreichte, so auf den fast letzten Drücker)

















Ich freue mich wenn Du ein paar Worte hinterlässt. 
Es ist schön zu wissen was meine Leser vom Beitrag denken. 
Grüess Pascale



Donnerstag, 18. Februar 2016

Buch: Lexikon der Frauenkräuter






Pflanzliche Mittel erobern seit einigen Jahren zunehmend die Frauenarzt- und Hebammenpraxen. Antibiotische Kräuter wie etwa Bärentraube, Kapuzinerkresse und Knoblauch oder hormonartig wirkende Pflanzen wie Frauenmantel, Mönchspfeffer und Silberkerze konnten sich einen festen Platz in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe erobern. Doch das Pflanzenreich bietet unzählige weitere Frauenkräuter, deren Heilkräfte ein ganzes Frauenleben bereichern und hilfreich begleiten können. 

Auf der Grundlage ihrer langjährigen Forschung und heilpraktischen Erfahrung zeigt die Autorin, wie sich das traditionelle Pflanzenwissen in ein ganzheitliches Konzept zeitgemässer Frauenheilkunde integrieren lässt. Egal ob Blasenentzündung, Endometriose, Kinderwunsch, Myom, Osteoporose, Menstruations-, Schwangerschafts- oder Wechseljahrsbeschwerden - hier werden Therapeuten wie auch Frauen jeden Alters fündig.

Das Lexikon erhält 110 ausführliche Frauenkräuterporträts mit Angaben zu Inhaltsstoffen, Wirkungen, Signaturen, Anwendungen und Hinweisen auf Handelsprodukte. Dazu über 180 Heilkräuterrezepte und zahlreiche wertvolle Praxistipps und Therapievorschläge. Mit umfassendem medizinischem Glossar. 

Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die an Frauengesundheit interessiert sind.

soweit zum Pressetext.

Ich finde das Buch ist sehr gut gegliedert, die ganze Einleitung (30 Seiten) über Göttinnen, Rot die Farbe des Blutes, etc. ist meiner Meinung nach Beiwerk, auf welches ich gut verzichten könnte, aber für jemanden der sich noch nie mit Kräutern und deren kulturellen Bedeutung befasst hat, ist das sicher interressant).

Dann kommen wir zum 1x1 der Inhaltsstoffe, Du weiss schon ätherische Öle, Alkaloide, Bitterstoffe, Cumarine, Flavonoide, Glykoside, Harze, Gerbstoffe und so weiter und so fort. Ich finde diese kurzen Zusammenfassungen sehr hilfreich, denn ich vergesse immer wieder welcher Stoff welche Wirkung hat.

Nach einer Warnung an alle Schwangeren, geht es alphabetisch los.

Ich habe noch nicht alle Kräuterbeschreibungen durchgelesen, aber ich bin sicher auch hier werden wieder gaaaanz viele bunte Notizzettel reingeklebt, so dass ich die guten Ideen rasch wiederfinde. 

Jede Pflanze ist mit  ihren 
Namen
Botanischer Name
Signator und Astrologie
Wirkstoffe
Heilegenschaften
Verwendung
Rezept
Sammeltips
Anwendungsbeschränkungen
beschrieben

Dies ist sehr praktisch, so kannst Du Dir wirklich einen ausgezeichneten Eindruck verschaffen. Im Inhaltsverzeichnis, ganz hinten im Buch findest Du nicht nur die Pflanzennamen wieder, sondern kannst auch direkt nach Deinem Leiden suchen.

Ich kann das Buch für Kräuterliebhaberinnen, die sich im kommenden Jahr mal intensiver mit der Frauenmedizin befassen wollen, gut empfehlen.

ISBN: 978-3-03800-417-2 
Einband: Gebunden 
Umfang: 320 Seiten 
Gewicht: 1412 g 
Format: 19.5 cm x 26.5 cm 


Du kannst das Buch direkt beim AT-Verlag (klick aufs Titelbild) oder beim Buchhändler Deines Vertrauens bestellen.
Viel Spass beim Lesen

Donnerstag, 11. Februar 2016

Das Gartenjahr 2015

Guten Morgen

Heute habe ich mal was anderes von Gartenkraut für Dich. 
Eine Fotopräsentation durchs Gartenjahr 2015:

Klick aufs Bild um zur Youtube Präsentation zu gelangen



Über Nacht hat der Computer gearbeitet und die ausgewählten Bilder mit der Musik von Mozart vermischt. So kannst Du Dir jetzt eine Tasse Tee oder Kaffee holen und eine 1/4-Stunde lang durchs Jahr flanieren, das ist lang ich weiss. Aber so einen Beitrag mache ich auch maximal einmal im Jahr.

Ich freue mich wenn Du ein paar Worte hinterlässt. Es ist schön zu wissen was meine Leser vom Beitrag denken.

Grüess Pascale

Buch: Magischer Bodensee



Heute Stelle ich Dir einen wunderschönen Führer für den Bodensee vor. Es müssen nicht immer die ausgetretenten Pfade sein, die jedes Touristenbüro empfiehlt. Vor allem auch wenn Du, wie ich, in der Nähe des Bodensees wohnst, hast Du vielleicht Lust mal einen andere Ausflug zu machen.

Hier im Buch findest Du ein paar Ideen die das Gebiet von Appenzell bis zum Untersee abdecken.










Ein paar der Ausflüge haben wir schon ausprobiert, andere stehen in diesem Jahr hoffentlich mal auf dem Programm.

Hier findet ihr ein paar persönliche Eindrücke. Diese Ausblicke findest Du in der Umgebung des Ausflugs Nummer 20. 
Mehr Bilder von den Schleienlöchern findest Du bei Google (klick)


für einmal sind sie friedlich...




An jedem Kapitelbeginn findest Du die Anreise, Spezielle Tipps und eine Wegbeschreibung und dann kommen Seiten um Seiten die Dir Wissen über den Ort, den Weg und alte Begebenheiten vermitteln. 

Das Buch ist ganz sicher kein Fotoband, es ist auch kein Reiseführer. Als sehr ausführlicher Wanderführer kann es betitelt werden. Natürlich findest Du bei jeder vorgeschlagenen Wanderung die genaue Wegbeschreibung, aber Du findest eben auch noch mehr.

Ich finde es spannend von einem Ort, mehr als nur Grundinformationen zu bekommen und so freue ich mich über Beiträge wie dieses Buch. Da gibt es Geschichten über Meersburg und den König Dagobert einen König aus dem Frankenreich. Geschichten über die Bodenseereben und Dionysos - was bitte haben die alten Griechen  mit dem Bodensee zu schaffen? Da gibt es Geschichten von alten Göttern und ihren Opferplätzen. 

Der Bodensee ist schon seit Urzeiten eine kulturreiche Gegend und wir können anhand des Buches eintauchen in die alten und neuen Geschichten und Schätze die wir rund um ihn herum finden. 

Einen schönen Bericht über Meersburg findest Du bei
und schöne Seebilder zeigt Dir immer wieder

Wenn Du aber planst in die Nähe des Sees zu reisen, so kann ich Dir dieses Buch empfehlen.

Bestellen kannst Du es direkt beim AT-Verlag (Klick) oder beim Buchhändler Deines Vertrauens

ISBN: 978-3-03800-560-5 
Einband: Broschur mit Klappe 
Umfang: 408 Seiten 
Gewicht: 637 g 
Format: 14 cm x 21 cm 
Zahlreiche Fotos und Illustrationen, Karten 
Die Fotos hier im Blog sind (bis auf die Karte und das Titelbild) von mir. Im Buch findest Du andere

Ich selber schmökere über den Winter weiter darin herum und klebe lauter Post-its in die für mich interessanten Seiten. Es ist nicht weit von uns bis an den See. Wir werden sicher bald wieder einen empfohlen Ausflug testen. Vielleicht sogar mal an einem Wintertag, das kann auch ganz schön sein.

Grüess Pascale









Sonntag, 7. Februar 2016

Der Kräuter-Öl-Auszug im Wasserbad

Auf Wunsch von Leserinnen mache ich hier gerne eine Bildstrecke um zu verdeutlichen wie Du einen Kräuterauszug im Wasserbad machst:


Du füllst die benötigten Kräuter zusammen mit dem Öl Deiner Wahl in ein Hitzebeständiges Gefäss


von oben sieht das dann so aus:
Öl und die darin schwimmenden Kräuter 


Nun stellst Du das gefüllte Gefäss in eine Pfanne, welche Wasser enthält.
Du musst die Wassermenge so abstimmen, dass Dein Gefäss noch steht und nicht schwimmt
(sonst leer alles aus).
Die Wassermenge muss während der 2 Stunden, die das Gemisch an der Wärme zieht immer mal wieder aufgefüllt werden.

Du stellst Die Pfanne auf den Herd und schaltest diesen so ein, dass das Kräuter-Öl-Gemisch handwarm ist und nicht kocht. Du musst jederzeit einen Finger hineintauchen können, sonst ist es zu warm und die Wirkstoffe verpuffen.

Nach zwei Stunden Ziehzeit, knüpfst Du einen Teil von einem alten, sauberen Damenstrumpf an einem Ende zusammen, das andere Ende muss offen bleiben:


Diesen Stülpst Du nun über ein weiteres hitzebeständiges Gefäss: 


Du giesst das Kräuter-Öl-Gemisch in den Damenstrumpf: 


Du ziehst den Strumpf aus dem Gefäss, drückst ihn gut aus und kannst ihn mit den restlichen ölhaltigen Kräutern entsorgen.


übrig bleibt ein Kräuter-Ölauszug:


Diesen kannst Du nun entweder direkt gebrauchen oder wie im jeweils benutzten Rezept weiterverwenden.

Ich hoffe, dass diese Anleitung nun keine Fragen mehr offen lässt, sonst melde Dich bitte per Mail oder per Kommentarformular bei mir.

Viel Spass beim Ausprobieren der verschiedenen Öle und den Salben-Rezepten

Ich freue mich wenn Du ein paar Worte hinterlässt. Es ist schön zu wissen was meine Leser vom Beitrag denken.

Grüess Pascale