Sonntag, 29. November 2015

November Blick

Komm mit. Ich nehme Dich mit auf den zweitletzten Monatsrundgang von diesem Jahr 
Es hat noch immer hat Laub an den Sträuchern und sogar Rosen blühen noch.
So einen langen schönen Herbst hatten wir schon ewig nicht mehr. Sehr zu meiner Freude.

Sieh was hat der November gebracht: Meine Hochbeete - mein Weihnachtsgeschenk !!!






Da es so warm war, habe ich es sogar gewagt noch späten Nüsslisalat auszusähen und meine Endivien zu pflanzen. 



Aber sonst ist der Garten schon fast in Winterruhe. Die empfindlichen Gehölze haben ihre Mäntel aus Reisig bekommen.


Im Kräutergarten ist für diese Saison alles geerntet. In den alten Hochbeeten wächst noch Zuckerhut, der nächstens in den Kochtopf wandert. Diese Hochbeete werden aufgehoben und ihre Füllung wird in die neuen eingebracht, eines ist dort noch ganz leer.


Am Mojito-Platz ist die Stimmung melancholisch, schon bald werden die Minzen für dieses Jahr aufgeben und dann wie jeden Frühling sehr lange auf sich warten lassen um wieder kräftig zu wuchern.


Im gelben Beet blühen die Primeln und das wars dann auch schon, dieses Beet hat wirklich Aufstockungsbedarf.


Auch der violette Weg zeigt eine trübe schon fast winterliche Stimmung.


um dann fast an seinem Ende mit den ersten Blüten vom Winterschneeball zu locken. Sobald die Sonne diese erwärmt duften sie zum Umfallen gut.


Die Teichabdeckung wartet noch auf die letzten Blätter vom Waldstreifen um dann bis nächsten Herbst zu verschwinden. Die Mozart Rose hält mit ein paar letzten Blüten die Stellung.


Das weisse Beet ist nur noch braun und grün, dies sind die Platzhalter wie über die ganze Saison stehen. Das Gerüst so zusagen.



Vor dem Haus wird man noch immer von kräftigen Farben begrüsst: im Hintergrund der Winterjasmin und gleich davor eine späte Horternsie mit tollen Rottönen.

Die Sternmagnolie hingegen ist schon voller Kätzchen, die ein grosses Versprechen auf den Frühling geben. Hoffentlich wird sie nicht verregnet oder verschneit, wenn sie die Knospen dann öffnet.


Ich hoffe Du hattest auch einen schönen November und freue mich, dass Du mich beim monatlichen Rundgang begleitet hast.

Jetzt beame ich diesen Beitrag rüber zu Tabeas-12tel Blicken

Grüess Pascale

Donnerstag, 26. November 2015

Backmischungen zum Verschenken

Diesen Post kann ich hier schreiben, weil keiner (wirklich keiner) meiner Verwandten meine Blog liest. "Die finden das ganze:  "eine vöörige (ein Schweizerdeutscher-Begriff für unnötig, zeitverschwenderisch.)  
Freizeitbeschäftiung, die man sich nicht auch noch antun sollte, wenn man doch schon sonst so viele Termine hat"... 



Ich hintersinne mich jedes Jahr wegen der Weihnachtsgeschenke für die Grosseltern, Gotti, Götti und Co.
Sicher man könnte es sich einfach machen und ein Foto der Enkel auf eine Tasse drucken lassen oder so. Aber ich finde unsere Haushalte quellen jetzt schon alle über von Sachen, die der Mensch eigentlich nicht wirklich braucht.

Also versuche ich immer öfter mit den Weihnachtsgeschenken diesen Berg nicht noch zu vergrössern. Dieses Jahr wird die Verwandtschaft eine Backmischung im Glas bekommen. Ich finde diese Weck-Gläser mit ihren Schichtfüllungen etwas wunderbares. Je nach Kuchen, Brownie, Guetzli oder Brot, sieht das ganze wieder anders aus.




Damit die Kinder nicht nur abwiegen müssen, haben sie auch den Auftrag das Rezept kurz vor Weihnachten zu backen, dann werden die Brownies portionenweise abgefüllt und an das Glas gehängt. 

Hier ist unser Brownie-Rezept zum Ausdrucken:



Voilà: Ein Teil zum essen und wenn es geschmeckt hat, können unsere Lieben alles nachbacken. Das Glas kann immer wieder für neue Vorräte gebraucht werden. Wenn Sie dazu keine Lust haben, könnten sie das Glas mit samt dem Inhalt auch weiterschenken *hihi

Viel Spass beim Backen. Danke dass Du vorbeigeschaut hast.

Grüess Pascale

Sonntag, 22. November 2015

Buch: Rosenrausch und Tulpenfieber

Ein Buch für trübe Wintertage, das Hoffnung auf einen baldigen Frühling macht.

Das Gärtnerduo Mutter: Elisabeth Imig und Tochter: Silke Imig-Gerold gärtnern seit vielen  Jahren zusammen auf diesem Grundstück. und haben ein Paradies in weichen Farbtönen geschaffen.


Der Garten entstand aus der Auflösung des Bauernhofs heraus und um den Tod ihres Mannes zu verabeiten hat sich Frau Imig dem Ausbau und der Pflege des Gartens gewidmet. Nachdem die Tochter mit ihrer Familie zurück auf den Hof zog, haben die beiden zusammen immer neue Gartenbereiche geschaffen. Ein Resultat, dass sich sehen lassen kann.









Der Bildband ist nach Jahreszeiten gegliedert und mit wunderschönen Fotos versehen. 



Ich wollte ich hätte so einen Garten.
Dieses Buch möchte ich nicht mehr hergeben und blättere oft (vor allem im Winter natürlich) darin.

Du kannst das Buch sicher beim beim Buchhändler Deines Vertrauens bestellen.


Titel: Rosenrausch und Tulpenfieber
Autor:  Susanne Paus
Fotos:  Jürgen Becker
Verlag:Fachtechnik und Mercator-Verlag
ISBN: 978-3-87463-486-1
Erscheinung: 2. Auflage 2012
Seiten:160

Danke für Deinen Besuch. Es hat mich sehr gefreut, dass Du hier warst.

Grüess Pascale

Donnerstag, 19. November 2015

Papiermaché

Vor einer Weile war ich zusammen mit 

Sie hat Euch schon erste Einblicke in die Kunst das Papiermaché gewährt . An diesem Tag haben wir haben zusammen unsere Rohlinge gebastelt. Die tolle EVA hatte sie schon fertig gestellt, so dass wir künstlerisch richtig unter Druck waren.

Meine Idee war, dass ich zwei Figuren für die Weihnachtszeit gestalte und das habe ich dann auch gemacht:



Schon lange vor dem Termin habe ich mir Gedanken über die Figuren gemacht und bin auf diese Lösung gekommen: Styroporkugel, leere WC-Rolle, Karton, Draht 

Was ich nicht wusste, ist dass man so viel Alu-Folie brauchen würde. Das gefiel mir gar nicht, da ich sonst wirklich (aus Umweltgründen) möglichst gar kein Alu verwende. Aber für gewisse Feinheiten ist dieses biegbare und formbare Material natürlich ideal.



Die Figur wird schlussendlich total mit Malerkrepp eingewickelt, darauf hält dann die Papiermaché-Masse besser.

So ab jetzt sind die Fotos von mir selbst.




So sieht die Figur aus, wenn Sie dann dreimal mit der Papiermaché-Masse eingepinselt wurde.
Inzwischen haben meine Tochter und ich noch einen Drachen in Arbeit, der wird mit dickerer Masse mit dem Spachtel bestrichen, das geht für uns besser.

Dies ist meine zweite Figur, die Begleitung zum Nikolaus.



Grundiert mit Acryl-Farben


und die fertige Figur

Auch der Nikolaus wurde grundiert.



und fertig gepinselt.





Hat er nicht ein tolles Arsch ? *hihi, das kommt alles von der Styroporkugel.

Daheim habe ich mich noch an den/die Dritten im Bunde gemacht. Es ist ja nicht so klar wer oder was das Christkindli eigentlich darstellen soll. Die einen zeigen eine Mädchenfigur, andere einen Engel und so habe ich eine moderne Version davon gemacht.



Noch liegt es auf dem Rücken, damit die Hautpartien trocknen können. 
Gemacht wurde es aus einer Styroporkugel, Zeitungspapier (mit Kleister) - so konnte ich aufs Alu verzichten und mit Papiermaché-Masse, die Flügel bestehen aus WC-Papierrollen.


und so sieht es fertig aus. 
Es liest nicht mehr aus einem goldenen Buch sondern vom IPAD, unten hat es extra das Apfel-Logo.



Darauf habe ich gaaaaanz klein das Weihnachtslied: Stille-Nacht, heilige Nacht geladen (ehm geklebt).

Weil es in der modernen Zeit existieren muss, hat es Flugzeugflügel und zum Dank fürs immer pünktliche Erscheinen die goldene Eins bekommen.
Das Windelpack soll ans ursprüngliche Christkind, welches da lag in der Krippe in Windeln gewickelt erinnern - sogar den Heiligenschein durfe es behalten.

Das Loch im Rücken ist für die Aufhängeschraube, die da noch reinkommt.

Schön, dass Du da warst und unsere Bastelarbeit mitverfolgt hast. 

Gute Anleitungen für Papiermaché findest Du im Youtube unter
die Dame macht tolle Sachen, der Beitrag ist auf Englisch, aber Du wirst das auch verstehen, wenn Du nur zuschaust.

Vergiss nicht bei Carmen und Natalie ihre eigenen Werke noch anzusehen !!!

Grüess Pascale




Freitag, 13. November 2015

Eingetütet

Kennst Du das?  Du gehst einkaufen und möchtest natürlich auch frische Früchte und Gemüse mit nach Hause nehmen.
Es ist ja wunderbar, dass es diese inzwischen an den meisten Orten lose gibt.
Aber damit geht das Verpackungsproblem oft erst los.
Wenn ich "nur" meinen Einkaufskorb mitnehme, dann habe ich Probleme die losen Teile auf der Wage so zu drapieren, dass keine Frucht davonrollt.
So blieb mir bisher einfach nur der Griff zu diesen Säcklis, die überall griffbereit hängen
(Plastikmüll puur, ich hatte immer ein schlechtes Gewissen... na ja nicht immer aber oft nur auf die geniale Lösung kam ich nicht alleine.




Die stammt von Mamas Kram.
Doris hatte die tolle Idee sich Säckchen aus Tüll zu nähen. Wunderbar :-) Danke Doris.


Also bin ich, als ich letztes Mal im Stoffladen war auch zum Tüll geschlendert und habe mir einen Meter davon mitgenommen, dazu Einfassband und ein Zugband - ich hatte grad noch Zackenlitze im Schrank daheim, so habe ich diese verwendet.


Die Grösse ist natürlich individuell wählbar. Ich habe sie so gross gemacht, dass ich gut 8 Orangen unterbringen kann (auf dem Foto sind Mandarinen, aber das hast Du ja gesehen). 

Oben nähst Du einen Tunnelzug, durch welchen du am Schluss das Zugband ziehst.
Die Seiten habe ich einfach mit farblich passendem Faden und Zick-Zack-Stich zugenäht. 

Jetzt kommen diese Säckli direkt in den Einkaufskorb und Voilà nichts ruggelt mehr herum.

Grüess und viel Spass beim Nachnähen

Pascale



Donnerstag, 12. November 2015

Buch: PAPIERwerkstatt



Gewöhnliche Papiere aus unserem unmittelbaren Umfeld - Zeitungspapier, Flugpostpapier, Kraftpapier, Orangenpapierchen, Fasnachtsschlangen, Kaffeefilter, Seidenpapier und viele andere mehr - lassen sich durch einfache Techniken verändern, formen und zu Objekten gestalten.

19 Techniken - vom Knittern, Knautschen, Wickeln und Falten über Perforieren, Schlitzen und Schneiden bis zu Nähen, Flechten, Prägen und Giessen - regen zum Spielen, Experimentieren und kreativen Gestalten an und zeigen, welche fantastischen Möglichkeiten in einfachem Papier stecken

soweit zum Pressetext.

Das Buch zeigt Dir verschiedene Falt-, Loch- und Wickeltechniken, die Du mit Papier anwenden kannst. Falls Du ein Papierfreak bist ist dies das richtige Werk für Dich. Ganz sicher gibt es genug Anregung für Bastelstunden in den grauen Herbsttagen.

ISBN: 978-3-03800-612-1
Einband: Gebunden
Umfang: 128 Seiten
Gewicht: 563 g
Format: 19 cm x 22 cm
Autorin: Ursula Müller Hiestand

Fotografie © Evelyn & Jean Pierre König, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Du kannst das Werk direkt beim AT-Verlag bestellen oder beim Buchhändler Deines Vertrauens.

Ich wünsche Dir viel Spass beim kruggle, löchle, quetsche und uusschniide

Grüess Pascale


Montag, 9. November 2015

Abendlicher Herbstspaziergang

Für Dich zum Abschalten ein paar Naturfotos die ich auf dem Heimweg gemacht habe.








Du kennst diesen Weg wir sind ihn schon miteinander gegangen (Klick), aber damals im Frühsommer haben hier überall die Iris geblüht. 

Auch diese Wiese war voller Iris. 

Grüess und en schöne Abig
Pascale


Donnerstag, 5. November 2015

Natur-ART November

Es ist Anfang November und wir hatten so viele herrliche Tage. Die Bäume sind bunt und die Luft oft klar oder es hängt eine Nebeldecke über dem Tal.  Meine Natur-ART im November ist aus Laub um dieser Stimmung Rechnung zu tragen.

Die Fotos wurden an zwei verschiedenen Tagen gemacht, da ich doch auch noch das Blau vom Himmel darauf bannen wollte.






Angefangen habe ich mit viel Laub und einem geraden Draht.

Das Laub wird auf den Draht gesteckt immer schön die gleiche Seite oben.
Rot vom Rotahorn
Grün vom Flieder
Gelb von der Rispenhortensie
Pink habe ich keines gefunden, sonst hätte ich das auch noch genommen *hihi
Braun wird das ganze im Laufe der nächsten Wochen sowieso.


Jede Farbe habe ich  einzeln aufgefädelt.

Damit der DRaht so gerade wird. Habe ich Ihn im Schraubstock eingeklemmt und auf der anderen Seite mit der Bohrmaschine gerade gezogen.



Noch hängen die Laubbüschel einfach herunter. 
Sieht zwar auch interessant aus, aber es ist  noch nicht ganz das was ich mir vorgestellt habe.

Anfangs hat sich das Laub tapfer jedem Versuch wieder setzt es in verschiedenen Höhen zu fixieren. Dazu muss man Harz verwenden. Das Laub auf die gewünschte Höhe schieben und den Harzklumpen darunter um den Draht drücken. 


Ganz zunterst kann man den Draht einfach biegen.


von unten gesehen hängen jetzt unordentliche Nester im Baum.



Von vorne gesehen sieht es aus wie ein überdimensionales Mobile und seht ihr die Tollen Farben die der Wald im Hintergrund hat. Wow, es ist ein wunderschöner Herbst.

Jetzt will ich nur noch, dass die Laubbüschel alle auf gleicher Höhe beginnen, somit muss ich nochmals auf die Leiter.



Das Harz verschieben - die Finger dann wieder mit Salatöl reinigen, das geht so gut ab und nochmals ein Foto.


Eine Freundin kam vorbei, als ich dabei war die Blätter aufzufädeln und frage mich: Hast Du nichts besseres zu tun... ?!


Doch ich hätte noch Bügelwäsche von 3 Wochen gehabt, die Katze hatte einen Vogel auf dem Teppich im Gang zerrissen, der Küchenboden klebte. Aber das konnte ich alles auch noch erledigen, als die Sonne wieder weg war und es schon früh dunkel wurde *lach
Sogar für einen gemeinsamen Kaffee/Tee hat es wunderbar gereicht. 
Frau muss im Leben halt Prioritäten setzen.


Ich weiss es ist eine Spielerei (eine Spinnerei ?), zu nicht nutze (eine Zeitverschwendung?).
Natur-ART ist auch eine kurze Auszeit an der frischen Luft. 
Wenn ich das Resultat aufs Foto gebannt habe, dann bin ich versöhnt mit mir und der Welt und freue mich über das Resultat.


Du kannst mit den Kindern solche Laubbändel auch auf Schnur aufziehen und sie im Herbst drinnen ans Fenster hängen, das sieht auch immer interessant aus.


Danke fürs Reinschauen, ich hoffe Du hast Lust bekommen auch etwas mit Natur-Materialen zu erschaffen.



Grüess Pascale