Freitag, 31. Juli 2015

Der Juli-Blick

So auf den letzten "Drücker" bekommst Du die Bilder vom Juli-Garten zu sehen. Es hat bis heute nur geregenet, so dass ich überhaupt keine Lust hatte mit der Kamera durch den Garten zu wandern.

Aber heute: Wunderbares Sommerwetter, nicht mehr so heiss aber sonnig, also nichts wie los, ich habe ja noch bis am Abend Zeit um die Bilder zu TABEA in den 12-tel Blick zu stellen.

Ein wildes Gewucher, aber unter den Blättern finde ich Kostbarkeiten: 








noch sind sie nicht reif, sie brauchen noch viel Wasser und wenn möglich auch noch Wärme wäre gut.

Die Rosen habe ich grad diese Woche ausgeschnitten, bald werden neue Knospen treiben.



Diese Foto hatte irgend ein Einstellungsproblem, sie sieht aus wie gemalt nicht ? 





Ehemanns Apfelgarten trägt auch erste Früchte am Spalier. Im Juni ist ein Teil gefallen, wie das bei Obst ja üblich ist und jetzt hoffe ich, dass wir die restlichen Aepfel dann im Herbst ernten können.


Die Veilchenblau Rhapsodie in Blue ist zwar noch klein, aber sie wird ein Blickfang im Obstgarten sein.


Komm wir gehen weiter in den Kräuter/Gemüsegarten: 




Salatnachschub im Hochbeet, braucht Wärme und Wasser dann wird das noch was. Die einen sind schon Endiviensetzlinge für den Herbst.




Am Insektenhotel hat sich eine wilde Waldrebe ausgebreitet, die habe ich hier nie gepflanzt. Heuer blüht sie zum erstenmal mit feinen weissen Strahlenblüten. Doch sie kann bleiben. Sie gefällt mir.












Pause nötig?




nein weiter zum violetten Teil. 




Das Kiesbeet macht sich für sein erstes Jahr recht gut. Ein paar Verluste musste ich verzeichnen. Das waren aber alles eigene Ableger die wahrscheinlich noch zu wenig Wurzelwerk hatten um hier überleben zu können.






Diese Agasatche freut mich gerade besonders. Sie zieht Schmetterlinge und andere Insekten an, Meist wird sie den ganzen Tag umbrummt.









Ein klares Zeichen, der Sommer geht dem Ende zu. Ich muss jetzt jeden sonnigen Tag im Garten geniessen, bevor die melancholische Jahreszeit kommt.





Die Seerose hat bisher noch nicht geblüht. Vielleicht im nächsten Jahr. Der Schachtelhalm kippt immer wieder, er hat im Vergleich zu seinen Halmen zu wenig Wurzelwerk. Ich muss hier einen Sack Kies ins Wasser kippen, dann hält das schon.


















Sternmoos in einer alten Wäsche"Dings". 
(Du weisst schon das Teil wurde an einen Stiel montiert und damit die Wäsche im heissen Wasser gepresst und gestampft)





 










Also, fangen wir damit an:  


Ah, Du wolltest noch weiter schauen, ok aber nur kurz


Das weisse Beet mit Annabelle im prallen Sonnenschein - fast schon überbelichtet.


Die weisse Echinacea schmiegt sich zwischen die weissen Fetthennen. Dies ist die einzige die die Schnecken nicht aufgefressen haben. 

  



Ende gut, alles gut.

Danke fürs Begleiten und hoffentlich bis bald.

Grüess Pascale






















Dienstag, 28. Juli 2015

Buch: Orte der Kraft im Tessin


Bekannte und unbekannte Orte der Kraft im Tessin. Das Tessin bezaubert durch seine vielfältigen Landschaften, von idyllischen Tälern und hohen Bergen bis zu den lieblichen Seen, mit seinem milden Klima und seinem kulturellen Reichtum. Neben den bekannten touristischen Zielen besitzt es auch zahlreiche wenig oder unbekannte Orte mit einer ganz besonderen Ausstrahlung. 

In diesem Buch führt uns der Autor zu 70 Orten im Tessin mit einer aussergewöhnlichen energetischen Qualität: Naturplätze, Quellen, Wasserfälle, Schalensteine und Kulthügel, Wälder, Schluchten und besondere Bauwerke wie Kirchen, Klöster und historische Ortskerne. Er beschreibt diese nach ihrer Lage, ihrem Mass an Energie, ihrer kultischen und kulturgeschichtlichen Bedeutung. 

Ein Tessinführer der anderen Art, der einfühlsam und kenntnisreich die magische Welt der alten Kulte und Kraft besonderer Orte erschliesst.

Soweit der Pressetext zum Buch. Zurück aus den Ferien, kann ich Euch dieses Buch als Alternative zu den üblichen Wanderführern fürs Tessin sehr gut empfehlen. Vor allem wenn ihr das Tessin schon kennt, lädt es dazu ein mal mit anderen Augen durch die Täler zu gehen.

Es stellt Euch das Tessin aus der Sicht eines einheimischen Geomanten (klick für eine Wicki-Erklärung) vor. Ich selbst bin keine Person die mit dem Pendel durch Haus und Garten rennt um die Werte eines Orts auszumessen. Wahrscheinlich wäre ich dazu auch viel zu unruhig.

Aber es ist für jeden von uns spürbar, dass wir uns an bestimmten Plätzen wohler fühlen als an anderen. Jeder hat seine Lieblingsecke im Haus und Garten.

Also habe ich meine Family dieses Jahr auf den Wegen des "Fühlens" durchs Tessin gejagt.

Wir haben ganz wunderschöne Plätze besucht und hatten immer auch die Wanderkarte dabei, denn im Buch fehlt mir die genaue Beschreibung wie man zu gewissen Plätzen kommt. So aber haben wir uns gut zurecht gefunden.

Hier ein paar Impressionen (die Fotos sind von mir und nicht aus dem Buch).

Mogno die Kirche von Mario Botta






der ganze Ort ist wunderschön renoviert und eine Oase der Ruhe 
(mal abgesehen von den fotografierenden Japanern, die alles nur knipsen und nichts geniessen)

Bellinzona mit dem Castel Grande und seinem Schalenstein







Gandria mit seinen Schalensteinen und dem Geo-Archeologischen Wanderweg (klick)






Wir haben nichts geopfert, aber die Vertiefung von Laub und Erde befreit -  zählt das auch ?


Fang mit Nummer 3 an, sonst landest Du einfach nur in den Brombeerhecken.

Sognono - der Wasserfall






Ohm - ach was ich geh lieber mit den anderen im eisigen Wasser schwimmen *lach

Tut gut, bei über 30 Grad am Schatten.



Die Bogenbrücke bei Lavertezzo

Wenn Du hier baden möchtest, geh früh am Morgen, danach hat es viel zu viele Leute.

Ich hoffe der Einblick hat Dir gefallen, wie gesagt, die Fotos sind von mir. 
Im Buch findest Du Andere.

ISBN: 978-3-03800-773-9
Einband: Gebunden Umfang: 288 Seiten Gewicht: 790 g Format: 17.5 cm x 25 cm 

Wenn Dir die Beschreibung gefallen hat, kannst Du das Buch direkt beim AT-Verlag oder beim Buchhändler Deines Vertrauens bestellen.

Grüess und Danke fürs mitkommen
Pascale







Sonntag, 26. Juli 2015

Body Scrub anregend




Kräuter sammeln - ich hab grad keine Zitrusfrüchte im Haus, dafür habe ich noch einen Teil Salbei hinzugefügt.

statt zu kochen mache ich das ganze heute kalt. 
Also: pürieren mit dem Öl


Das Salz untermischen. 1-2 Tropfen äetzerisches Öl (Pfefferminze zum kühlen) und damit es noch frischer duftet.

Voilà. Viel Spass beim Probieren.

Grüess Pascale


Donnerstag, 23. Juli 2015

Rosmarin - Rosmarinus officinalis

Ursprünglich stammt der Rosmarin aus dem Mittelmeerraum, er ist dort wild verbreitet und hat sich durch die Römer bis zu uns ausgebreitet.


Mein Rosmarin kann selten blühen, ich ernte jeweils die Spitzen zum Würzen weg und somit sind auch die Knospen futsch. Nächstes Jahr versuche ich daran zu denken und einen Teil blühen zu lassen.

Anbau im Garten
Am besten gedeiht der Rosmarin in gut durchlässigen Böden. Er benötigt einen Winterschutz, meist reichen bei mir ein paar Tannenzweige, oder man pflanzt ihn im Topf und nimmt ihn bei Frostgefahr hinein.
Die Pflanze kann gut über Stecklinge vermehrt werden. Es gibt inzwischen viele verschiedene Sorten mit Blütenfarben von Weiss bis dunklem Lila, sowie ganz unterschiedlichen Wuchsarten von kriechend bis zum stattlichen Strauch welcher bis zu 2 m hoch werden kann.

Magisches
Ein Zweig Rosmarin ans Bett gebunden soll böse Träume fernhalten.
Rosmarin wird in vielen anregenden Kräutermischungen zum Räuchern verwendet.

Heilkraft
Der Rosmarin spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von niedrigem Blutdruck.

Ein paar Tropfen ätherisches Rosmarinöl in die morgentliche Duschmilch gemischt macht einen wach.
Ausserlich angewandt wirkt Rosmarin durchblutungsfördernd und wundheildend.

Rezept
Rosmarin ist ein fester Bestandteil der Herbes de Provence. Ein Fleischspiess auf einem Rosmarinzweig ist einfach wunderbar fein.


Danke für Deinen Besuch.
Grüess Pascale



Mittwoch, 22. Juli 2015

Taglilien - Hemerocalis

Taglilien stammen ursprünglich aus Asien und wurden im 16. Jahrhundert in Europa eingeführt. Im Laufe der Jahrhunderte kamen weitere Arten hinzu, so dass wir heute von einer reichen Auswahl profitieren können.




Anbau im Garten

Im Anbau sind sie als für sonnige bis halbschattige Orte gut geeignet. Sie können genauso gut im Kübel wie in Beeten gepflanzt werden. Einmal eingepflanzt können Sie viele Jahre am gleichen Standort bleiben und blühen trotzdem jedes Jahr verlässlich.


Magisches
Vorsicht: grosse Mengen der jungen Blätter sollen halluzinogen wirken. Sie wurden zum Teil zum Auslösen von Visionen.

Heilkraft
Wikipedia berichtet: Die Blätter der Gelbroten Taglilie enthalten starke Antioxidantien. Weitere Inhaltsstoffe im oberirdischen Teil der Pflanze sind die Saponine. Zellextrakte aus der Wurzel der Varietät kwanzo, zeigen im Labor hemmende Wirkung auf die Vermehrung menschlicher Krebszellen. Die Blüten scheinen außerdem Effekte auf das Schlafverhalten von Mäusen zu haben.

Ich persönlich verwende die Taglilie bisher in keinem Tee und keiner Salbe.

Rezept


Bis in die heutige Zeit werden in China, Wurzeln, Knospen und Blüten gegessen. Die Blüten schmecken leicht scharf und können gut mit einem Kräuterquark gefüllt und als Salatbeilage oder ähnliches gegessen werden.


Die halbgeöffneten Blüten können ausgebrochen werden, in Olivenöl angebraten und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.



Grüess Pascale



Donnerstag, 16. Juli 2015

Augsburg Botanischer Garten und Japan Garten

Wie Du gelesen hast war ich mit Carmen und Renate auf Gartentour. Dies ist eine Fotoauslese vom Botanischen Garten in Augsburg

Am späteren Nachmittag sind wir losgefahren um pünktlich genug einen guten Foto Platz im Japanischen Garten zu angeln. Vorher blieb genug Zeit um den Garten einmal kurz abzugehen.

So ein schöner Park, anders kann ich das nicht sagen. Überall lagerten Leute auf Picknickdecken, im Musikpavillon spielte Tango-Musik und ich wurde gleich etwas melancholisch, weil ich meinen Liebsten nicht zum Tanzen dabei hatte. Die Leute sassen auf den Stühlen im Rosengarten und wir gingen die Themenbereiche ab. Es gibt sogar einen Spielbereich für die Kinder.

Der Mittelpunkt des Apothekergartens ist dieser Brunnen.
Der Garten ist in Nutzungsbereiche aufgeteilt und ein Pavillon erklärt Dir, die Verwendung von Pflanzen als Heilmittel.


















Ist das nicht melancholisch, diese Abendstimmung ?

und hier Spiegelungen im Bach.

Aber jetzt los, wir gehen nach Japan: 



Ein Tor trennt den Japan Garten vom restlichen Botanischen Garten.



Wie im Teegarten üblich kommt als erstes ein Brunnen um sich die Hände zu waschen
sorry etwas verwackelt 


Hier kommt die Meditation von ganz alleine




Schlussendlich der WOW-Effekt der grosse Teich mit Wasserfällen















So soll unser Ahorn dann in ein paar Jahren auch aussehen. 
Ich hab schon mal mit dem Aufasten begonnen.


Dieses Beet kann ich nicht recht mit einem Japan Garten verbinden, aber gut aussehen tuts.



mit einer rituellen Waschung verabschieden wir uns wieder und ziehen weiter in den Biergarten.


Nein es gibt keine Fotos vom Biergarten wir sassen ganz gemütlich auf den Bänken und haben geratscht und geschwatzt und geplaudert :-). Bis der Himmel erzitterte. Von Blitzen erleuchtet und mit Donnerknall untermalt, haben wir uns auf den Rückweg gemacht.

Wenn Du mal in der Nähe von Augsburg bist, lass Dir den Botanischen Garten nicht entgehen.

Hier findest Du Carmen und Renate

http://schweizergarten.blogspot.ch/
http://geniesser-garten.blogspot.ch/



Grüess und vielen Dank fürs Mitkommen
Pascale