Mittwoch, 28. August 2013

Mädesüss


Die mehrjährige, wuchernde Staude wächst gerne in der Nähe von Teichen oder Bachläufen. Im Sommer bilden sich wuschlige weisse Blütenstände in ca 80-100 cm Höhe, die nach Honig und Vanille duften.

Anbau im Garten
Ich persönlich finde das Mädesüss wuchert und versamt sich zu stark um es im Garten anzusiedeln, ausser man besitzt einen grossen Teich, wo es am Rand nicht störend wirkt.

Bei uns wächst es ausserhalb des umfriedeten Gartens am Bachrand und löst dort im Sommer den Bärlauch ab.

Magisches
Auch dieses Kraut wird für Schutzzauber am 21. Juni an die Haustüren gebunden um unerwünschte Gäste (das Böse) abzuhalten.

Rezept

Mädesüss gehört zu den einheimischen Heilkräutern. Es ist ein natürliches Mittel gegen Kopfschmerzen, vor allem bei Migräne. Der Inhaltsstoff Salicylaldehyd, der im Körper zu natürlicher Acetylsalicylsäure aufgespalten wird, kann Blut verdünnen, Gliederschmerzen lindern, Fieber senken und Erkältungen bekämpfen. Durch den Gehalt an Gerbsäuren, greift das Mädesüss aber nicht den Magen an, wie entsprechende Tabletten.

1 TL der Blüten pro Tasse heisses Wasser, 10 Minuten ziehen Lassen.

Die empfohlene Dosierung liegt bei zwei Tassen pro Tag, da es bei Überdosierung zu Magenbeschwerden und Übelkeit kommen kann.