Mittwoch, 1. August 2012

Minzen

Pfefferminze
Apfelminze und Co




Die Pfferminze ist erfrischend und kann bei Magenkrämpfen lindernd wirken. Als Pfefferminzöl wirkt sie bei Kopfschmerzen, Nervenschmerzen und Erkältungen.
Verwendet werden die Blätter, welche auch sehr gut getrocknet werden können.
Die verschiedenen Minzarzen haben unterschiedliche Gehalte an Menthol und sind somit mal mehr mal weniger "scharf".

Gepflückt wird spätestens kurz vor der Blüte. Danach kann die Minze bis zur Basis zurückgeschnitten werden und treibt wieder aus.

Anbau im Garten





Die Pfefferminzen sind wuchernde Gartengäste. Am einfachsten pflanzt man sie in einen Topf, welcher dann aber Winterschutz benötigt. Sonst werden sie sich kaum im Zaun halten lassen. Bei mir sind sie unter dem Gartenweg hindurch bis ins Gemüsebeet gekrochen, was dann eine Aktion mit Pickel und (fast Pinzette) um jede Wurzel zu entfernen nach sich zog.

Trotzdem habe ich nach dem Topf-Totalverlust vom letzten Winter wieder ausgepflanzt, diesmal an die obere Gartengrenze welche zum Obstgarten hin geht. Ich hoffe, sie verwildern wenn schon dann in die Wiese. Ansonsten stören sie unter den Sträuchern dort nicht wirklich.
Die Minzen mögen frische Böden am liebsten im Halbschatten und haben auch mal Durst, wenn es heiss ist.

Magisches





Im alten Volksglauben hiess es, dass wer am 24. Juni eine blühende Minze findet, der erfahre ewiges Glück.

Rezept


Minze kann zum Beispiel auch zum Würzen von Lamfleisch verwendet werden: siehe hier:
http://gartenkraut.blogspot.ch/2012/07/lamm-schmetterling.html

Liebe Grüsse - Pascale