Montag, 12. Dezember 2011

Beinwell

Anbau im Garten

Diese unscheinbare Gartenpflanze bevorzugt frischen, humosen Boden. Er blüht ganz versteckt in violett, hellblau oder weiss. Seine Blätter sind pelzig/stachelig und verursachen bei mir ein leichtes Brennen auf der Haut, wenn ich die Blätter ohne Handschuhe berühre.
Bei mir hat sich der Beinwell ausgerechnet im Rhododendronbeet angesiedelt, was seine Ernte etwas erschwert, bisher habe ich ihn aber nicht davon überzeugen können wo anders Fuss zu fassen. Also bleibt er wo er ist.




Die Blätter und Blüten verwende ich im Sommer zum Düngen der Tomaten. Einfach alles klein schneiden und in die Tomatentöpfe geben.

Zusamen mit Brennesseln kann man auch eine Düngejauche herstellen. Dazu wird alles Kleingeschnittene Kraut in einen Kessel (möglichst mit Deckel) gegeben und an einer abgeschiedenen Gartenecke stehen gelassen. Sobald es nicht mehr stinkt, kann die Jauche verdünnt zum giessen verwwendet werden.

Jetzt im Winter aber ist es Zeit die heilenden Wurzeln zu ernten.
Mit der Stechgabel kann man den Beinwell gut ausgraben und die schwarzen Wurzeln ernten. Meist brechen diese beim Ausstechen ab und so bleibt ein Grundstock fürs nächste Jahr im Boden zurück.

Die Wurzeln kann man frische oder getrocknet verwenden. Ich selbst reinige sie durch schruppen, schneide sie danach in kleine Stücke und trockne diese auf  dem Dörrgerät. So habe ich immer einen Vorrat für die Salben vorrätig. Handschuhe verwenden, färbt dunkel ab.


Magisches
Wer auf Reisen geht sollte ein Säckchen mit Beinwell dabei haben, denn er stellt sicher, dass man wohlbehalten wieder heimkommt.
Ausserdem soll Gepäck, welches ein Säckchen des Krauts enthält nicht verloren gehen können.

Viel Spass beim ausprobieren. Die Salbe kann übrigens sehr gut tiefgekühlt werden, so hat man die Arbeit nur einmal und kann mehrere Monate profitieren.

Samstag, 3. Dezember 2011

Rezept: Weinblätter



Ein altes Familienrezept zum Ausprobieren.

Sehr ihr die Liste oben und es würde noch viel viel weiter gehen. Aber dieses Jahr ist alles anders.
Die Regierung (ich) hat beschlossen zu restrukturieren!
Es gibt nur noch pro Familienmitglied 1 Sorte Guetzli das macht dann inkl. Katze 5 Sorten. Ihr findet das vielleicht etwas übertrieben, aber bisher war das Szenario immer so:
Mama machst Du noch (und auch noch ... und auch noch...) und wir helfen Dir ganz sicher beim Ausstechen. Bis Sonntag-Mittag ist der Enthousiasmus dann verschwunden und die Mama darf den Rest des Sonntags alleine weiter backen.
Danke aber: Nein danke. Diesmal wird alles anders.
Die Bestellungen lauten:

Vanille-Gipfeli
Spitzbueben mit Johannisbeer-Gelee und mit Nutella (wäääh)
Zimtsterne
Weinblätter Kennt ihr Weinblätter ? Wohl nicht, da das Rezept von meiner Grosi stammt:
Also le voilà, zusätzlich zum Zimt können natürlich auch andere Lebkuchengewürze ausprobiert werden: Sternanis, Kardamom, Nelken




Was wohl die Katze für ein Guetzli wünscht ? Da muss ich noch tief in mich gehen und schauen was ich für sie wünschen könnte.

Grüess Pascale

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Rezept: Knoblauch-Paste

Heute war es soweit, ich habe meinen letzten Rest Knoblauch-Paste aus dem Glas gekratzt. Dieses Rezept habe ich mal irgendwo am Fernsehen aufgeschnappt und ich bin begeistert davon. Seit ein paar Jahren habe ich immer einen kleinen Topf Knoblauch-Paste im Kühlschrank.

Uebrigens nach dem Schälen hilft eine Chromstahl-Seife gegen den üblen Geruch an den Händen.


Grüess Pascale